Multimodales CT beim akuten Schlaganfall
Leiter:
PD Dr. Eckert, AK Altona
Beteiligte Kliniken:
AK Altona, AK Barmbek, AK Harburg, AK Wandsbek, Albertinenkrankenhaus, Krankenhaus Buchholz, UKE.
Einleitung:
Die multimodale CT-Untersuchung umfasst neben der Nativdarstellung zum Ausschluss einer intracraniellen Blutung die CT-Angiographie sowie die CT-Perfusion. Mit dieser Technik können der Gefäßverschluss und das Risikogewebe ("Penumbra") dargestellt werden. Die Darstellung des Penumbragewebes ("Mismatch" zwischen reversibel und irreversibel geschädigten Hirngewebe) ist bislang eine Domäne der MRT-Diagnostik.
Fragestellung:
Anhand der multimodalen CT-Diagnostik ist es möglich, therapierelevante Perfusionsstörungen beim akuten Schlaganfall zu erkennen und Risikogewebe ("Penumbra") darzustellen.
Methodik:
Erfassung akuter Schlaganfallpatienten im erweiterten Zeitfenster (3- 6h nach Symptombeginn) , die mit einem vollständigen multimodalen CT untersucht werden und im Verlauf eine Kontroll-MRT/CCT erhalten. Erfasst werden die Bilddaten, der klinische Ausgangsbefund (NIHSS) und der klinisch-neurologischge Befund nach 3 Monaten (mRS).
Eine Genehmigung der Ethikkommission der Ärztekammer Hamburg liegt vor (Bearbeitungsnummer: OB-002/07). Die Datenerfassung hat am 1.4. 2007 begonnen und endet am 1.4.2009.
Auswertung:
Geprüft werden sollen die
a) die Valididät der Parameter in der Perfusions-CT (MTT, CBV),
b) die Sensitivität bezüglich der Erfassung cerebraler Ischämien im Abgleich mit dem Kontroll-MRT/CCT sowie
c) die klinische Sicherheit der cerebralen Thrombolyse im erweiterten Zeitfenster (3-6h nach Symptombeginn).
